Schulentwicklung

Nachdem im vergangenen Schuljahr die Durchführung der dritten Externen Evaluation als wichtiges Modul des Schulentwicklungsprozesses im Mittelpunkt gestanden hat, galt es, ungeachtet des sehr erfreulichen Gesamtergebnisses, ab September zunächst die daraus resultierenden Zielvereinbarungen zu eruieren. Die Lehrerkonferenz entschied sich für die nachfolgend aufgelisteten Aufgaben, welche seither auf Fachschaftsebene in den Schul- und Unterrichtsalltag integriert werden:

  1. Der Unterricht enthält Lernarrangements, in denen Kompetenzen der Selbstwahrnehmung erworben werden können.
  2. Die Schüler erhalten Gelegenheiten, sich Strategien anzueignen, mit denen Wissen nachhaltig erworben werden kann.
  3. Es gibt verbindliche Pläne, in denen pädagogische Anknüpfungspunkte jahrgangs- und fächerübergreifend festgelegt sind.

Auch wenn dabei bisweilen das Individualfeedback als Instrument zur konkreten Problematisierung eingesetzt wird, ist es weiterhin ein eigenständiger relevanter Bestandteil der Schulentwicklung. Es ermöglicht nämlich durch jahrgangsstufen- und fachspezifische Rückmeldungen an den Unterrichtenden, den Lernfortschritt seiner Klassen zu reflektieren und gegebenenfalls den Unterricht zu optimieren.

Parallel dazu kümmern sich die einzelnen, zum Teil schon langjährigen Projektteams um die Realisierung der im Schulentwicklungsprogramm ausgewiesenen Schulziele. In Bezug auf den Schulhausbau und den Umzug bildeten sich mehrere Projektgruppen. So beschäftigte sich beispielsweise die Gruppe „Gesundheit“ nicht nur mit der zukünftigen Verpflegung, sondern auch mit der Ausgestaltung spezieller Räume wie den Meditationsraum. Genauso benötigte man eine Lichtplanung sowie ein Konzept zur Medienausstattung des Neubaus an der Lichtensteinstraße, was teilweise in Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Medienkonzeptteam erfolgte, um Synergieeffekte optimal zu nutzen. Dennoch gerieten die schon „traditionellen“ Projekte nicht in Vergessenheit, so zum Beispiel der von der „Wertegruppe“ organisierte Aktionstag bzgl. „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ oder die Beteiligung an der bundesweiten Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Das Projekt „Schulhaus-Neubau“ mit all seinen mannigfaltigen Bereichen (seit letztem Jahr die Beseitigung der Baumängel) lag schwerpunktmäßig weiterhin in den Händen der Schulleitung, insbesondere von Frau Dr. Seibold, während das Thema „Schülerzahlen“ allen Mitgliedern der Schulfamilie ein wichtiges Anliegen war und weiterhin ist. Dies spiegelt sich im großen Engagement im Rahmen der Informationsveranstaltungen an den Zubringerschulen einerseits und in unserer Schule andererseits wieder.

Nicht unerwähnt bleiben sollen an dieser Stelle weitere jährliche bzw. einmalige Highlights des Schuljahres, welche zweifelsohne den Schulalltag abwechslungsreich und eindrücklich werden lassen und somit ein wichtiger Bestandteil jeder Schulentwicklung darstellen (vgl. auch die entsprechenden Berichte in diesem Jahresbericht): Zu nennen sind hier sicherlich die Abschlussfahrten der 12. Jahrgangsstufe FOS, das Lehrer-Schüler-Volleyballturnier kurz vor Weihnachten, der Schulskitag und das Schafkopfturnier im Februar oder deutsch- und englischsprachige Theater- und Kinobesuche. Anlässlich des 100. Geburtstages des Freistaats Bayern informierte eine Plakatausstellung in der Aula über die damaligen Ereignisse, während das mit dem LehrplanPLUS eingeführte Wahlpflichtfach „English Book Club“ sich  beim „Battle of the Books“ in Nürnberg der Konkurrenz von anderen Schulen stellte. Dass hier nur eine kleine Auswahl an schulentwickelnden Aktivitäten erwähnt wurde, welche das Schulleben neben der alltäglichen Stoffvermittlung und Notenproduktion prägen, davon mag dieser Jahresbericht wohl eindrücklich zeugen.

Susanne Plank
(QmbS-Beauftragte)